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17.01./ Andamanen liegen nun weiter südöstlich
Das schwere Seebeben im Indischen Ozean hat Landmassen dauerhaft verschoben. Die indische Inselgruppe Andamanen liegt Untersuchungen der Vermessungsbehörde in der Inselhauptstadt Port Blair zufolge nun etwa 1,20 Meter weiter südöstlich. Für die Region müssten nun neue Karten erstellt werden, sagte der Leiter der Vermessungsbehörden, Prithvish Nag, der Nachrichtenagentur AFP.
"Diese Verschiebung wirkt sich auf jeden Fall auch auf den Wasser- und Luftverkehr aus", ergänzte er. Das Gebiet um die Inselgruppe im Indischen Ozean gehört zu den am meisten befahrenen Gewässern auf der Welt.
Quelle: www.tagesschau.de |
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17.01./ Inseln liegen tiefer
Die Messungen hätten außerdem ergeben, dass sich das Land um 25 Zentimeter gesenkt habe, sagte der Vermessungsexperte. Grund zur Panik wegen einer Überschwemmung bestehe aber nicht. Die genauen Ergebnisse einer Vermessung stünden noch aus. Ob außer der Hauptinsel weitere der insgesamt 556 Inseln betroffen seien, sei noch nicht endgültig geklärt.
Die Andamanen liegen nahe des Epizentrums des schweren Seebebens und wurden von den Flutwellen stark getroffen. Seit dem Erdstoß vom 26. Dezember wurde die Inselgruppe von rund 130 Nachbeben erschüttert.
Auch auf den europäischen Kontinent hat sich das Beben ausgewirkt. Europa hat sich um einen Zentimeter angehoben, maßen Geologen im Schwarzwald. Auch in der Horizontalen verschob sich Europa nach ihren Messungen und rückte weiter nach Norden.
Quelle: www.tagesschau.de
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